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Pressebericht Gemeinderat v. 14.02.2017

Ersatz von Quecksilberdampflampen

Quecksilberdampflampen werden ersetzt
Das LED-Licht (Leuchtdiode, kurz LED, englisch lightemitting diode) holt im Schweizer Strassenbild rasant auf. Landesweit verwenden immer mehr Gemeinden den Einsatz intelligenter Leuchten. Seit April 2015 ist der Vertrieb von Quecksilberdampflampen gesetzlich verboten. In Lostorf sind noch einige solcher Leuchtmittel im Einsatz. Die a.en hat nun vorgeschlagen in einem ersten Schritt die Pilzleuchten durch Leuchten mit LED-Technik ersetzen. Diese befinden sich unter anderem an der Eien-, Räckholdern-, Rebenfeld-, Säli-, Sonnhalden-, Schul-, Stöcklisrainstrasse usw. Dafür müssen die Kandelaber erhöht werden, um die benötigte Lichtpunkthöhe zu erreichen. Die modernen, hellen LED-Leuchten brauchen nur noch 30 Watt pro Jahr, während es bei den alten Quecksilberdampflampen 80 Watt waren. Auf dem gesamten Gemeindegebiet befinden sich noch etwa 40 Pilzleuchten aus den Jahren 1975-1984. Durch die Neuinstallation der 40 LED-Leuchten mit autonomer Nachtabsenkung von 23.00 bis 05.00 Uhr auf 60% des Lichtstroms reduziert sich der Energieverbrauch um ca. 2‘490 Watt. Zu einem späteren Zeitpunkt ist zudem vorgesehen, die restlichen Natrium-Dampfleuchten zu ersetzen. Die jährlich wiederkehrenden Kosten von CHF 2‘546.10 wurden vom Rat einstimmig genehmigt.

LED Strassenbeleuchtung an der Josef-Reinhartstrasse
Der Stromversorger a.en hat 2012 anlässlich des Ersatzes der Wasserleitung an der Josef-Reinhartstrasse die dortige Lichtsituation überprüft und Mängel festgestellt. Bereits damals wurden dafür Leerrohre eingelegt und zum Teil Kandelaberfundamente erstellt. Mit der Erneuerung der Hauptstrasse und dem Ersatz der Strassenbeleuchtung in diesem Bereich, fällt nun weniger Licht in die Josef-Reinhartstrasse. Die a.en schlägt vor, die vorbereitete Neugestaltung der öffentlichen Beleuchtung an der Josef Reinharstrasse jetzt auszuführen. Voraussichtlich müssen deswegen keine Strassenaufbrüche erstellt werden. Die Lichtverteilung wird so ausgestaltet, wie sie bereits in der Garten- und Hofmattstrasse ausgeführt wurde. Trotz Erweiterung der Strassenbeleuchtung reduziert sich der Energieverbrauch wegen der Umstellung auf LED um ca. 20 Watt. Der Rat hat der Erneuerung und Erweiterung der Strassenbeleuchtung an der Josef-Reinhartstrasse mit jährlichen Mehrkosten von CHF 1‘627.00 zugestimmt.

Jahresbericht Musikschule gutgeheissen
Im vergangenen Musik-Schuljahr 2015-2016 fanden wieder viele musikalische Aktivitäten statt. Im Jahresbericht besonders zu erwähnen ist unter anderem die Durchführung des Musik-Bandfestivals mit acht Bands der Kreisgemeinden im Sommer 2016, was sogar beim Kanton auf ein entsprechendes Echo gestossen war. Die Musikschüler traten am Sonntag-Nachmittag auf der Bühne des Beizlifestes auf. Ebenfalls hat sich die Musikschule an zwei Anlässen im Dorfmuseum beteiligt. Nachdem im Januar 2015 ein neues Musikschulreglement in Kraft getreten ist, hat sich im Musikschulangebot einiges geändert. Die Elternbeiträge wurden erhöht, was notwendig war, da die Beiträge im Verhältnis zu den Kosten zu tief waren. Im Gegenzug wurde dafür der Familienrabatt ausgebaut. Familien mit zwei angemeldeten Kindern in der Musikschule wurden von der Erhöhung weitgehend verschont. Im Gegenzug wurde das Musikschulangebot ausgebaut. Nach einer Eignungsabklärung können nun alle Instrumente bereits ab der 2. Klasse belegt werden. Ausserdem gibt es für den Chor neu zwei Altersgruppen. Durch die Preisanpassung konnte nun der kantonal empfohlene Kostenverteiler von je 1/3 zwischen Kanton, Gemeinde und Eltern erreicht werden. Für das Schuljahr 2015/2016 gab es mit 338 Fachbelegungen etwas mehr Anmeldungen als im Schuljahr zuvor, was vor allem auf einen Anstieg im Musikgrundkurs und im Chor zurückzuführen ist. Ein Rückgang ist beim Instrumentalunterricht zu verzeichnen. Zusammen mit den Kreisgemeinden Obergösgen, Winznau und Stüsslingen-Rohr konnte unter der Leitung von Andreas Burzik bereits die dritte gemeinsame Weiterbildung durchgeführt werden. 25 Lehrpersonen haben sich aktiv mit dem Thema „Lampenfieber“ auseinandergesetzt. Unter bester Verdankung an den Musikschulleiter Cyrill Wangart wurde der Jahresbericht genehmigt.

In Kürze
• Per 31. Januar 2017 wohnten 3‘950 Personen (Vorjahresstand: 3‘935) in Lostorf, davon sind 616 Bürger (Vorjahresstand: 614).
• Per 31. Januar 2017 waren in Lostorf 63 Personen (Vormonat 61) als arbeitslos gemeldet. Diese teilen sich in 26 Frauen und 37 Männer resp. 46 Schweizer und 17 ausländische Staatsangehörige auf.

Lostorf, 14. Februar 2017

EINWOHNERGEMEINDERAT LOSTORF
Der Gemeindeschreiber:

Markus von Däniken
Josef-Reinhartstrasse
Josef-Reinhartstrasse

Datum der Neuigkeit 15. Feb. 2017