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Pressebericht Gemeinderat v. 3.5.2017

Zusammenarbeitsvertrag Offene Jugendarbeit Lostorf-Obergösgen
Der Verein für Jugend und Freizeit (VJF) erbringt im Auftrag der Gemeinde Lostorf und neu auch zusammen mit der Gemeinde Obergösgen (dort besteht ein befristetes Pilotprojekt vom 1.1.2017-31.12.2019) im Rahmen der jeweiligen separaten Leistungsvereinbarungen eine gemeindeübergreifende Offene Jugendarbeit. Die Leistungen (insgesamt 90 Stellenprozente, wovon 60 % für Lostorf) werden von den gleichen Jugendarbeitenden erbracht. Dadurch können auf sinnvolle Weise Synergien genutzt und Sockelaufwände geteilt werden, weil Arbeiten nicht doppelt ausgeführt werden müssen. In der Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den beiden Gemeinden und dem VJF werden die Rahmenbedingungen, die Steuerung sowie die Form und die gemeinsame Haltung in Bezug auf die Leistungsvereinbarung geregelt. Um den Informationsfluss und die Kommunikation zwischen den beiden Gemeinden direkt zu regeln, wird eine Steuerungsgruppe eingesetzt.
Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit haben sich die Gemeinden auf verschiedene Grundsätze geeinigt, so unter anderem, dass alle Angebote der Offenen Jugendarbeit Lostorf Obergösgen (OJALO) für Jugendliche aus beiden Gemeinden zugänglich sind. Die personellen Ressourcen werden so eingesetzt, dass sowohl dem Bedarf der Zielgruppe als auch den Ansprüchen der beiden Gemeinden bestmöglich Rechnung getragen wird. Die verfügbare Infrastruktur kann in beiden Gemeinden eingesetzt und genutzt sowie die verfügbaren finanziellen Mittel für Projekte nach Bedürfnis der Zielgruppe eingesetzt werden. Die Aufteilung zwischen den beiden Gemeinden orientiert sich am aktuellen Bedarf und an der Jahresplanung. Die Steuerungsgruppe wird vorerst aus den ressortverantwortlichen Gemeinderäten der Gemeinde Lostorf und Obergösgen zusammengesetzt. Sie begleitet, überprüft und steuert die Umsetzung der Offenen Jugendarbeit in den Gemeinden Lostorf und Obergösgen. Weiter ist sie auch das Bindeglied zwischen dem VJF und den Gemeinderäten der einzelnen Gemeinden. Sie erstattet den jeweiligen Gemeinderäten, zuständigen Behörden und Gremien Bericht. Mit geringfügigen Anpassungen hat der Gemeinderat den Zusammenarbeitsvertrag mit der Gemeinde Obergösgen und dem Verein für Jugend und Freizeit genehmigt.

Schulische Dokumente gutgeheissen
Die regelmässige Einsichtnahme in die Arbeit der Lehrperson ist eine im Rahmenkonzept Qualitätsmanagement des Volksschulamtes vorgegebene, verbindliche Aufgabe der Schulleitung. Als Beurteilungsgrundlagen gelten die Kriterien und Indikatoren der Broschüre „Qualitätsmerkmale für die Arbeit der Lehrpersonen“. Die Schulleitungen sind angehalten, dazu verschieden Dokumente zu erarbeiten, welche vom Gemeinderat zu prüfen und zu genehmigen sind. Diese Dokumente liegen nun für die Schule Lostorf vor. Es sind dies einerseits ein Beschwerdemanagement, andererseits zwei Dokumente, welche den Umgang mit allfälligen Qualitätsdefiziten von Lehrpersonen regeln.
Das Beschwerdemanagement regelt den Umgang mit Beschwerden an der Schule und legt den Instanzenweg fest, der bei einer Beschwerde zwingend einzuhalten ist. Dieses Dokument verschriftlicht die an der Schule Lostorf seit Jahrzehnten praktizierte Tradition, dass bei Unstimmigkeiten zuerst das Gespräch mit den Beteiligten gesucht und versucht wird, eine einvernehmliche Lösung anzustreben. Im Papier „Umgang mit Qualitätsdefiziten“ ist der Prozess geregelt, der bei einem Verdacht eines Qualitätsdefizits bei einer Lehrperson durch die Schulleitung angestossen wird. Als Hilfe gilt der „Kompetenzraster zum Dienstauftrag einer Lehrperson“. Der Raster beschreibt verschiedene Themengebiete, welche für die Arbeit einer Lehrperson bedeutend sind. Jede Kompetenz ist in einem vierstufigem Qualitätsraster beschrieben. Die Beurteilung erfolgt durch die jeweilige Zuweisung in eine von vier Stufen (defizitäre, elementare, fortgeschrittene, exzellente Stufe). Die Ergebnisse nimmt die Schulleitung im Mitarbeitergespräch auf und kann Ziele und Massnahmen beschliessen. Die ausgearbeiteten Dokumente hat der Rat geprüft, für gut befunden und einstimmig genehmigt. Sie treten mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 in Kraft.

In Kürze
• Nöelle Keinersdorfer hat aus beruflichen Gründen als Delegierte der Kreisschule Mittelgösgen per 15. Juni 2017 demissioniert. Unter Verdankung der geleisteten Dienste hat der Gemeinderat die Demission genehmigt.

• Die Generalversammlung der Spitex Lostorf-Stüsslingen ist erfolgt. Die Jahresrechnung 2016 hat sehr erfreulich abgeschlossen. Die Defizitübernahme für Lostorf beträgt lediglich rund CHF 12‘000. Pro Einwohner ergibt dies rund CHF 3.00. Im ganzen Kanton Solothurn gibt es vermutlich keine andere Spitex, welche günstiger arbeitet.

• Das Bundesamt für Energie schätzt das Solarpotential für Strom und Wärme jeder einzelnen Gemeinde ab, in dem sie die Solarpotentiale der einzelnen Hausdächer nach bestimmten Kriterien kombinieren. Die Ergebnisse können unter https://www.energieschweiz.ch/page/de-ch/solarpotenzial-von-schweizer-gemeinden abgerufen werden. Unter www.sonnendach.ch kann sogar abgerufen werden, wie geeignet die eigene Immobilie für Solarenergieprodukte ist. Auf der Gemeindehomepage ist ebenfalls ein entsprechender Link (siehe unter der Rubrik „Aktuelles“ aufgeschaltet.

• Die Anlassgesuche der Laienbühne, Turnverein STV Lostorf, Afternoon Tea und Verein Freunde Schloss Wartenfels wurden unter Auflagen gutgeheissen.

• Per 31. März 2017 wohnten 3‘939 Personen (Vorjahresstand: 3‘922) in Lostorf, davon sind 615 Bürger (Vorjahresstand: 610).

• Per 31. März waren in Lostorf 61 Personen (Vormonat 62) als arbeitslos gemeldet. Diese teilen sich in 26 Frauen und 35 Männer resp. 42 Schweizer und 19 ausländische Staatsangehörige auf.

Lostorf, 3. Mai 2017

EINWOHNERGEMEINDERAT LOSTORF
Der Gemeindeschreiber:

Markus von Däniken
Martinskeller Standort der Offenen Jugendarbeit
Martinskeller Standort der Offenen Jugendarbeit

Datum der Neuigkeit 3. Mai 2017