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Pressebericht Gemeinderat v. 27.11.2018

Ab Schuljahr 2019 Eröffnung einer zweiten Spielgruppe

Aktuell gibt es in Lostorf heute nur noch die Spielgruppe „Pinocchio“. Die Leiterin dieser Spiel­gruppe leitet an sechs Halbtagen jeweils eine Gruppe von 8­10 Kindern zwischen zwei und vier Jahren. Auf das Schuljahr 2018/2019 hat sie aufgrund der grossen Nachfrage und Mangel an Alternativen von fünf auf sechs Halbtage aufgestockt. Es werden über 60 Plätze für Kinder angeboten. Die Nachfrage nach Spielgruppenplätzen ist allerdings noch höher. In wenigen Jahren steht die Pensionierung der Leiterin der Spielgruppe „Pinocchio“ an. Viele Kinder haben zurzeit nicht die Möglichkeit, in Lostorf eine Spielgruppe zu besuchen. Bei der Spielgruppe „Pinocchio“ müssen sich Interessierte heute bereits ein Jahr vor Eintritt in die Spielgruppe definitiv für einen Platz entscheiden. Neuzuzüger haben überhaupt keine Möglichkeit mehr, an freie Plätze zu gelangen. Spielgruppen sind immer wie wichtiger. Die jüngsten Kinder sind heute im Alter von vier Jahren, wenn sie mit dem Kindergarten beginnen müssen.

Die Interessengemeinschaft Eltern und Erzieher Lostorf (IGEEL) würde deshalb die Eröffnung einer zweiten Spielgruppe begrüssen und hat beim Gemeinderat ein entsprechendes Gesuch eingereicht. Der Rat unterstützt das Vorhaben, um zu vermeiden, dass in Lostorf mit der Zeit gar keine Spielgruppe mehr besteht. Zwei ausgebildete Spielgruppenleiterinnen haben sich bereit erklärt, ab dem Schuljahr 2019/2020 eine weitere Spielgruppe zu gründen und zu betreiben. Es ist ein Angebot während vier Halbtagen vorgesehen. Für die neue Spielgruppe wird nun der rechte Raum im Pavillon an der Sportplatzstrasse zur Verfügung gestellt. Ein gutes Spielgruppenangebot liegt auch im Interesse der Schule, da Kinder mit Spielgruppenerfahrung erfahrungsgemäss der Einstieg in die Schule einfacher fällt (Kontakte zu anderen Kindern aufbauen, zuhören, ablösen von zu Hause usw.).

Brandmeldeanlage für Kreisschule

Der Brandschutz in der Kreisschule Mittelgösgen entspricht nicht mehr den heutigen Anforde­rungen, es besteht ein grosser Handlungsbedarf. Dies haben Untersuchungen in Zusammenarbeit mit der Solothurnischen Gebäudeversicherung (SGV) ergeben. Die SGV empfiehlt dem Zweckverband, sofort Massnahmen zu ergreifen und bis spätestens in fünf Jahren um­zuset­zen. Zusammen mit der SGV und einem Planungsbüro wurden zwei umsetzbare Vari­anten untersucht.

Variante A: Bei dieser Variante liegt der Schwerpunkt auf einer möglichst schnellen Räumung des Ge­bäudes. Hierzu ist eine gute und zuverlässige Brandmeldeanlage unerlässlich. Die SGV be­teiligt sich an der Neuerstellung einer Brandmeldeanlage mit einem Subventionsbeitrag bis zu 20%. Die baulichen Massnahmen beschränken sich im Wesentlichen auf das Erstellen drei neuer Fluchtausgänge.

Variante B: Bei dieser Variante liegt der Schwerpunkt auf der guten Begrenzung eines Brandherdes, so dass sich ein Brand möglichst nicht (oder nur langsam) ausbreitet. Dazu wären weitgehende bauliche Massnahmen notwendig, die den offenen Charakter des Gebäudes „zerstören“ und einen negativen Einfluss haben auf die heutige Nutzungsart. Die geschätzten Kosten liegen dafür bei CHF 600‘000.

Die Delegiertenversammlung hat sich auf Antrag des Vorstandes für Variante A entschieden. Der Personenschutz kann mit dieser Variante mit hohem Mass gewährleistet werden. Die SGV unterstützt diese Variante. Die vom Planungsbüro kalkulierten Bruttokosten für die Realisierung der Brandmeldeanlage belaufen sich auf insgesamt CHF 300’000. Sie wurden im Investitionsplan auf das Jahr 2019 (CHF 170‘000) und 2020 (CHF 130‘000) verteilt. Der Kostenverteilschlüssel für die Kreisgemeinden errechnet sich nach der Einwohnerzahl und liegt für Lostorf bei 42.91%. Die ergibt für Lostorf eine Bruttokostenfolge von CHF 128‘743.35.

Der Rat hat dem Bruttokreditbegehren von CHF 300‘000 (Anteil Lostorf CHF 128‘743.35) für die Erstellung einer Brandmeldeanlage zugestimmt.

In Kürze

  • Der Rat setzt eine Arbeitsgruppe für den Bereich der IT-Nutzung ein. Der IT-Bereich wird immer komplexer und der Einsatz von IT-Mitteln immer wichtiger. Durch den IT-Bereich wird entschieden, ob künftig ein Effizienzgewinn erzielt werden kann. Zudem ermöglicht er Sparpotential dank der Nutzung und Verarbeitung durch die IT. Ebenfalls könnten zukünftig auch Synergien besser genutzt werden (z.B. mit der Schule), um bessere Angebote (z.B. durch Mengenbestellung) zu erhalten.
  • Susanne Hess hat als Mitglied des Ausschuss der Kernzone ihre Demission eingereicht, welche vom Rat unter bester Verdankung der geleisteten Arbeit verdankt wurde.

 

Lostorf, 26. November 2018

EINWOHNERGEMEINDERAT LOSTORF

Der Gemeindeschreiber:

Markus von Däniken

 

 


Pavillon, Standort zweite Spielgruppe
 

Datum der Neuigkeit 27. Nov. 2018