Willkommen auf der Website der Gemeinde Lostorf



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Pressebericht Gemeinderat v. 21.11.2019

Neue Brandschütztüren für die Kreisschule Mittelgösgen

Brandschutztüren für Kreisschule

Die Bauzustandsanalyse der Kreisschule Mittelgösgen erfolgte in Zusammenarbeit mit der Solothurnischen Gebäudeversicherung (SGV) mit Sicht auf die beiden Schwerpunkte Brand- und Personenschutz. Die Analyse hat ergeben, dass in Bezug auf den Brandschutz der jetzige Zustand der Schulanlage keinen nennenswerten Personenschutz bietet: Offene Treppenhäuser, welche als Fluchtwege dienen, offene Aula- oder Garderobenbereiche, fehlende Brandabschnitte.

Nach den ersten genehmigten Sofortmassnahmen - der Installation einer Brandmeldeanlage inkl. Notbeleuchtung und der Installation der neuen Treppengeländer gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) - sollen nun die Brandschutztüren eingebaut werden. Es wird mit Kosten von CHF 245'000 (Anteil Lostorf CHF 104'931.80) gerechnet. Die Ausführung erfolgt in drei Etappen in den Jahren 2020-2022. Der Gemeinderat hat den Kredit zuhanden der Gemeindeversammlung gutgeheissen.

Schloss Wartenfels

Anfangs des 20. Jahrhunderts erhielt Schloss Wartenfels die letzte umfassende Renovation. Sichergestellt wird der Unterhalt und der Betrieb des Schlosses durch die Stiftung Schloss Wartenfels. Gemäss Stiftungsstatut werden die Unterhalts- und Betriebskosten durch den Kanton Solothurn, die Einwohnergemeinde Lostorf und die Stadt Olten getragen. Die Stiftung hat in den letzten Jahren kontinuierlich in den Erhalt von Schloss und Garten investiert. Tiefgreifende Massnahmen konnten jedoch aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden. Leider haben fachliche Abklärungen zur Bausubstanz des Schlosses aufgezeigt, dass ohne umfassende Renovation Schloss und Garten einen erheblichen Schaden erleiden werden, der zur Schliessung der Anlässe für die Öffentlichkeit führen könnte. Insgesamt ist mit Renovationskosten von rund CHF 3.7 Mio. zu rechnen. Die Stiftung verfügt aber über keinerlei finanzielle Reserven. Sie ist daher nicht in der Lage diesen Betrag aus eigenen Mitteln zu stemmen. Die Gemeinde bezahlt aktuell jährlich einen Betrag von rund CHF 100'000 an die Stiftung.

Seit längerer Zeit versucht die Stiftung, weitere Mittel zu beschaffen, um das Schloss mittel- und langfristig retten zu können. Mit einem Fundraising ist es gelungen, namentlich von verschiedenen Stiftungen Geldbeträge zu sammeln. Dieses Fundraising wird weitergeführt. Parallel dazu wurden Verhandlungen mit dem Kanton Solothurn aufgenommen, nachdem auch die kantonale Denkmalpflege die kulturhistorische Bedeutung des Schlosses und die Notwendigkeit der Sanierungs- und Restaurierungsmassnahmen anerkannt hatte.

Inzwischen konnte mit dem Kanton Solothurn ausgehandelt werden, dass der Kanton der Stiftung ein Darlehen zur Verfügung stellt. Mit diesem zusätzlichen Geld wird es möglich sein, Schloss und Garten in den nächsten Jahren umfassend zu sanieren. Das Darlehen muss in 40 Jahren ratenweise zurückbezahlt werden. Für die Gemeinde Lostorf entstehen dadurch jährliche Zusatzkosten von maximal CHF 25'375. Der Stiftungsrat ist jedoch überzeugt, dass nicht der gesamte Darlehensbetrag ausgeschöpft werden muss und dass durch die Sanierungsmassnahmen die Unterhaltskosten künftig geringer ausfallen werden als heute. Nebst dem Fundraising bemüht sich der Stiftungsrat auch mit einem neuen Betriebskonzept zusätzliche Mittel zu erwirtschaften und einen Mehrwert (bessere Nutzungsmöglichkeiten) für die Bevölkerung zu schaffen. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung einstimmig, für die Gesamtsanierung von Schloss Wartenfels jährlich während 40 Jahren einen zusätzlichen Kredit von maximal CHF 25'375 zu bewilligen

Lostorf, 21. November 2019

 

EINWOHNERGEMEINDE LOSTORF

Der Gemeindeschreiber:

Markus von Däniken

 

 

 

 


Schloss Wartenfels
 

Datum der Neuigkeit 21. Nov. 2019