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Der Wegweiser wurde mit freudlicher Unterstützung der Gemeinde Männedorf zur Verfügung gestellt Der Wegweiser wurde mit freudlicher Unterstützung der Gemeinde Männedorf zur Verfügung gestellt

Kirchen in Lostorf



Röm.kath. Kirche Lostorf / Ref. Kirche Lostorf
Röm.kath Kirche
Auf einem Hügel am Dorfeingang erhebt sich die römisch-katholische Martinskirche. Sie steht auf den Überresten einer römischen Villa. Bei Umbauten wurden Münzen und Mauerreste aus der Römerzeit gefunden. Der Name "Martin" deutet auf die frühere Errichtung einer Kirche hin. Bereits um 1147 wird erstmals ein Pfarrer erwähnt. In der Vorzeit diente die Martinskirche auch als Gotteshaus für die umliegenden Gemeinden. Winznau war bis ins Jahr 1642 nach Lostorf kirchengenössig.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche wiederholt umgebaut und erweitert. Im Dachgebälk ist die Jahreszahl 1787 eingehauen.

Eine Renovation fand 1846 statt. Am 15. August 1884 schlug der Blitz in den Turm und zerstörte Altar und Tabernakel.

Eine grosse Veränderung wurde 1936 vorgenommen, konnte die Kirche doch gleichzeitig um 130 Plätze vergrössert werden. In den Jahren 1986/87 erfolgte die letzt grössere Innen- und Aussenrenovation. Zurzeit klingen fünf Glocken. Bei der kleinsten lässt sich die Jahrezahl nicht mehr entziffern, die grösste stammt aus dem Jahre 1503.





Ref. Kirche Lostorf
Die reformierte Kirche wurde 1967/68 nach den Plänen von Architekt Bader aus Solothurn erbaut. Gotteshaus und freistehender Turm sind im gleichen Stile gestaltet. Der eigentliche Kirchenraum befindet sich im 1. Stock der Kiche und bietet ca. 300 Personen Platz. Er ist nach allen Seiten offen und soll damit Situationen und Auftrag der Kirche in der heutigen Gesellschaft symbolisieren: Auseinandersetzung mit den Problemen der heutigen Zeit und Suche nach Lösungen und Antworten aus christlicher Sicht. Das Erdgeschoss ist für Sitzungen und Zusammenkünfte zweckmässig eingerichtet.

1992/93 musste das Gebäude einer umfassenden Renovation unterzogen werden. Architekt Markus Treichler sorgte für eine stilgerechte Erneuerung: Fassadenrenovationen, Einbau von neuen Fenstern, zweckmässigere Heizung usw. Mit dem Jonas-Brunnen - gestaltet vom Gretzenbacher Künstler Paul Gugelmann - erhielt Lostorf ein zusätzliches Kunstwerk besonderer Art.

Seit der Gründung 1899 gehören die Protestanten von Lostorf zur Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Niederamt. Seit 1984 bilden sie zusammen mit denjenigen von Obergösgen den Pfarrkreis IV. Der Wohnsitz des verantwortlichen Seelsorgers befindet sich in Obergösgen.