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Pressebericht Gemeinderat v. 8.6.2017

Rechnung 2016 schliesst ausgeglichen ab

Verwaltungsrechnung erfreulich
Die Verwaltungsrechnung 2016 schliesst bei einem Aufwand und Ertrag von je CHF 17‘120‘925.42 (Budget CHF 16‘974‘504) wie budgetiert ausgeglichen ab. Die flüssigen Mittel haben um CHF 926'347.00 zugenommen (Cashflow). Der Rechnungsabschluss 2016 erfolgte erstmals nach dem Rechnungsmodell HRM2. Das Resultat der Verwaltungsrechnung ist sehr erfreulich ausgefallen. Der bestehende Bilanzfehl-betrag konnte um total CHF 678‘726.59 (Budget CHF 278‘475.00) abgebaut werden. Finanziell ist die Gemeinde auf Kurs.

Erfolgsrechnung
Wegen des neuen Rechnungsmodells „HRM2“ werden die Abschreibungen nun anders berechnet und in der Erfolgsrechnung auch anders dargestellt. Die Abschreibungen werden besispielsweise direkt bei den einzelnen Sachpositionen aufgeführt, was bei den jeweiligen Ergebnissen zum Tragen kommt und nicht mehr wie vorher im Bereich Finanzen und Steuern. Weil der Bilanzfehlbetrag aus den Jahren 2013 und 2014 innerhalb von 5 Jahren abgebaut werden muss (HRM2), wird dieser sofort in der Erfolgsrechnung im Bereich Finanzen und Steuern verbucht.

Bilanz
Die Liquidität hat sich im Laufe des Jahres 2016 stabilisiert, anfänglich musste ein kurzfristiges Darlehen aufgenommen werden, welches aber Mitte Jahr wieder zurückbezahlt werden konnte. Beim Finanzvermögen wurden aufgrund des neuen Rechnungsmodells HRM2 Neubewertungen nötig. Das heisst, dass bestehende Grundstücke/Gebäude neu beurteilt und mittels eines vorgegebenen Rasters neu bewertet wurden.
Abweichungen gegenüber dem Budget
Der Nettoaufwand ist dank strikter Kostendisziplin aller Beteiligten mit CHF 331‘445.94 unter dem Budget geblieben. Bei der Bildung konnten CHF 150'878.13 und beim Verkehr konnten total CHF 101'811.22 eingespart werden, welche sich aus verschiedenen Positionen zusammensetzen. Bei der Sozialen Sicherheit sind Mehrausgaben von total CHF 108'138.70 entstanden. Auch bei den Finanzen und Steuern ergab sich total ein Mehraufwand von CHF 331'445.94. Der Bilanzfehlbetrag konnte um zusätzlich CHF 400'251.59 abgeschrieben und eine Wertberichtigung aus Forderungen von CHF 90'000.00 für eventuelle Forderungsverluste musste gebildet werden. Die allgemeinen Gemeindesteuern liegen total CHF 12'960.19 über dem Budget. Bei den Zinsen wurde das Budget um CHF 29'638.15 und bei den Sondersteuern (Grundstückgewinnsteuer und Kapitalauszahlungssteuer) um CHF 118'266.80 übertroffen. Der Saldo der Abwasserversorgung verschlechterte sich gegenüber Budget um CHF 245'066.62. Die Senkung des Abwasserpreises hatte einen viel grösseren Einfluss auf die Erträge als im Budget voraussehbar war. Auch der Betriebsbeitrag der ARA war um CHF 84'048.00 höher als budgetiert.

Nachtragskredite
Die Kreditüberschreitungen in der Kompetenz der Gemeindeversammlung betragen gesamthaft CHF 867‘847.08. Davon sind diverse gebundene Ausgaben CHF 366‘621.32. Somit verbleiben Nachtragskredite von CHF 414‘694.68. Der Rat hat die Verwaltungsrechnung 2016 einstimmig genehmigt und zuhanden des Souveräns verabschiedet.

Drei neue Ersatzfahrzeuge für Bauamt
Bereits 2013 hatte die Baukommission beantragt, als Ersatz für den kleinen Bobcat einen neuen Geräteträger anzuschaffen. Der damalige Antrag wurde abgelehnt, und die Schneeräumung auf den Gehwegen, wofür das Fahrzeug damals hauptsächlich vorgesehen war, extern vergeben. Das Bauamt erkannte aber im neu anzuschaffenden Fahrzeug ein gewaltiges Potential und liess dieses (ohne Winterdienstausrüstung aber mit Rasenmähwerk und Mulchvorsatz) deshalb im Investitionsplan als Ersatz des Kleintraktors im Jahr 2017 einfliessen. Nach dem personellen Wechsel an der Spitze des Bauamts hat der ehemalige Werkhofvorarbeiter die geplante Anschaffung nochmals kritisch hinterfragt und ist zum Schluss gekommen, dass dieses Fahrzeug zwar sehr gut, aber für den vorgesehenen Einsatz eher zu schwer war.
Auch der grössere Bobcat mit Jahrgang 2002 ist reparaturanfällig und muss demnächst vorgeführt werden. Es ist mit Sanierungskosten von etwa CHF 10‘000 zu rechnen. Ein weiteres Gerät, nämlich der Mäher aus dem Jahre 2004 weist aufgrund seines Alters immer wieder Verschleissschäden auf. Aus diesem Grund wurde der Ersatz aller drei Fahrzeuge (Kleintraktor, grosser Bobcat und Mäher) in eine Gesamtbetrachtung miteinbezogen.
Für den Ersatz der Fahrzeuge wurden verschiedene Fahrzeuge geprüft und im Einsatz vor Ort getestet. Der Rat hat den Nachtragskredit für drei separate Fahrzeuge genehmigt. Ein Beschluss des Souveräns ist nicht erforderlich, weil es sich um drei separate Kredite handelt und dies in der Kreditkompetenz des Gemeinderates liegt.

Neue Telefonanlage für die Gemeindeverwaltung
Weltweit werden die Kommunikationsnetze auf die IP-Technologie (analog auf digital) umgestellt. Auch auf der Gemeindeverwaltung erfolgt per 31. Dezember 2017 die Umstellung der Telefonieanschlüsse auf IP, was einen Ersatz der bestehenden Telefonanlage im Gemeindehaus und der Schule erforderlich macht. Die letzte Ablösung der Telefonanlage erfolgte im Jahre 2008 und verursachte Kosten von rund CHF 27‘000.00. Von zwei ortsansässigen Unternehmen wurde je eine Offerte eingeholt. Einerseits wurde eine konventionelle und anderseits eine Cloud-Lösung offeriert. Die Offerten wurden auf den gleichen Stand gestellt und objektiv miteinander verglichen. Für die Ablösung der Telefonanlage war im Budget ein Betrag von CHF 20‘000.00 als Annahme vorgemerkt. Dieser Betrag reichte nicht aus, weshalb ein Nachtragskredit erforderlich wurde. Vor allem aus Sicherheitsgründen hat sich der Rat dann für eine konventionelle Lösung entschieden. Zudem fallen bei diesem System keine Verbindungsgebühren mehr an. Der Rat hat den Nachtragskredit von CHF 6‘000.00 bewilligt.

Lostorf, 8. Juni 2017

EINWOHNERGEMEINDERAT LOSTORF
Der Gemeindeschreiber:
Markus von Däniken
Lostorf
 

Datum der Neuigkeit 8. Juni 2017