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Informationen zu invasiven Tierarten
Die Asiatische Hornisse hat sich in den letzten Jahren in der Schweiz ausgebreitet, sie gefährdet Bienenvölker, andere einheimische Insekten und richtet Schäden im Obstbau an.
Die Primärnester der Asiatischen Hornissen sind klein und befinden sich oft in der Nähe von Häusern an geschützten Stellen, wie unter Dachvorsprüngen, Abdeckvorrichtungen oder in Gartenhäuschen. Sie sind einfacher und kostengünstiger zu entfernen als die ab Ende Juni hoch oben in Bäumen angelegten Sekundärnester. In denen werden dann bis Ende Oktober zahlreiche Jungköniginnen herangezogen, die im folgenden Jahr neue Nester gründen.
Wir bitten die Bevölkerung um die Meldung von Sichtungen der Asiatischen Hornisse oder ihrer Nester mit Foto auf der Schweizer Meldeplattform für die Asiatische HornisseExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.. Warten Sie anschliessend auf die Rückmeldung der Gemeinde oder des Kantons.
Achtung: Auch Primärnester müssen von speziell dafür ausgebildeten Fachleuten entfernt werden. Es besteht hohe Verletzungsgefahr. Die Tiere reagieren schnell und aggressiv auf Störungen direkt am Nest (ab 3-5m).
Weitere Informationen: Infoblatt Asiatische HornisseExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Die Asiatische Tigermücke ist eine lästige, invasive Steckmückenart und sie hat das Potential in unseren Regionen bisher nicht vorkommende Krankheiten zu übertragen. Die schnelle Ausbreitung kann durch einfache Massnahmen in Haus und Garten gebremst werden.
Näheres zur Tigermücke und Tipps für die Bekämpfung finden Sie hier:
Gebietsfremde OrganismenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Wenn Sie bei einer gefundenen Mücke den Verdacht haben, dass es sich dabei um eine Asiatische Tigermücke handeln könnte, zerstören Sie sie, wenn möglich nicht. Sie kann vorsichtig zwischen zwei Stückchen Haushaltspapier in einer kleinen Schachtel aufbewahrt werden. Falls das an die Meldestelle eingesandte Foto für eine zuverlässige Bestimmung nicht ausreicht, werden Sie nachträglich gebeten, das gefundene Insekt einzusenden.
Die Mithilfe durch Meldungen von Funden durch die Bevölkerung ist wichtig. Sie bilden die Grundlage für gezielte Nachkontrollen in den betroffenen Gebieten, die von Mitarbeitenden des Schweizerische Tropeninstitut Swiss TPH durchgeführt werden.
Der Japankäfer ist eine sehr gefrässige invasive Tierart. Die ausgewachsenen Käfer fressen über 400 Pflanzenarten. Sie können z.B. Obst, Reb- und Beerenanlagen in kurzer Zeit kahlfressen. Als Engerlinge leben sie im Boden und fressen Graswurzeln, dabei richten sie an Grünflächen grosse Schäden an.
Weil ihr Flächen-Schadenspotential so hoch ist, bekämpfen Bund, Kantone und Gemeinden den Japankäfer überall, wo er auftritt, mit einschneidenden Massnahmen (weiträumige Bewässerungs- und Abführverbote von Grüngut / Erdmaterial).
Funde oder Sichtungen von Japankäfern sind meldepflichtig!
Melden Sie jeden Verdachtsfall beim kantonalen Amt für LandwirtschaftExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Vorgehen:
- Fangen Sie den Käfer ein und stecken Sie ihn in einen festen Behälter (Glas, Tupperware).
- Legen Sie das Gefäss über Nacht ins Gefrierfach.
- Vergleichen Sie Ihren Käfer mit den Bildern von verwandten, einheimischen Arten. Wenn es sich bei Ihrem Käfer nicht um einen Japankäfer handelt, müssen Sie nichts weiter unternehmen. Wenn Sie sich unsicher sind, fahren Sie mit Schritt 4 fort.
- Schicken Sie ein scharfes Foto des Käfers mit Angaben zum Fundort an eine der folgenden Adressen:
Sie werden per Mail oder telefonisch kontaktiert und erhalten eine Rückmeldung innerhalb eines Arbeitstages.
Funde von invasiven Arten können auch hier gemeldet werden:
Koordinationsstelle gebietsfremde Organismen Kanton SolothurnExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Frau Priska Limacher, Tel. 032 627 26 95, neobiota@bd.so.ch
Gaby Beriger, Präsidentin Umweltkommission Lostorf,
Tel. 062 298 25 77, gberiger@hin.ch